Die Zeit

21.09.2017

Um Zeitpunkte zu benennen, sagten die Menschen: "nachdem der Hahn gekräht hat", "in der größten Mittagshitze", "bei Einbruch der Dunkelheit", "nach Sonnenuntergang" oder "mitten in der Nacht". In einer Epoche, in der fast alle auf dem Land und von der Landwirtschaft lebten, reichte dieses grobe Zeitraster völlig aus. Anders war es auch in der Antike nicht gewesen, als Griechen und Römer zwar Wasseruhren kannten, die Mehrheit der Menschen aber ohne genaue Zeitangaben lebte.

Die ersten Armbanduhren mit dem Ziffernblatt an der uns heute so vertrauten Stelle wurden um 1850 getragen. Obwohl dieses Design zunächst als Fehlentwicklung betrachtet wurde, setzte sich die "Mode" durch und ist für so manchen heute nicht mehr wegzudenken.

In den letzten beiden Jahrhunderten hat sich die Genauigkeit der Zeitmessung noch enorm gesteigert, heutzutage sind Computer in der Lage, bis zu einer Milliardstelsekunde exakt zu messen. Stephen Hawking legt zum Beispiel dar, dass mittlerweile die Zeit genauer bestimmbar ist als die Länge.

Lesen Sie mehr zur Entstehung der Armbanduhr im nächsten Beitrag.